Krisen kommen oft unerwartet, sind aber meist sofort sichtbar, haben schwerwiegende kurz- oder langfristige Folgen, generieren einen massiven akuten Entscheidungs- und Aktionsdruck und sind im Regelfall mit öffentlicher und damit auch medialer Aufmerksamkeit verbunden. Eine Krise ist eine schwierige Situation und stellt Unternehmen und deren Entscheidungsträger vor große Herausforderungen. Neben der akut notwendigen Handlungen, kann gezielte Krisen-PR helfen, die Reputation des Unternehmens zu schützen und damit Schaden vom Unternehmen und den Führungspersönlichkeiten abzuwenden. Um für einen möglichen Ernstfall gewappnet zu sein, kann man Vorbereitungen treffen und damit Maßnahmen für eine effektive Krisenprävention setzen. Die nachfolgenden Punkte geben Einblick und zeigen Ihnen, ob Ihr Unternehmen auf eine etwaige Krise vorbereitet wäre:

  • Leitstelle für Erstinformation:

Je früher eine Krise also solche erkannt wird, desto besser kann sie bewältigt werden. Klar definierte Zuständigkeiten und Verantwortungen erhöhen die Chance, eine Krise schnell und erfolgreich zu bewältigen.

  • Krisenstab trifft Entscheidungen:

Der Krisenstab ist die erste Anlaufstelle nachdem die kritische Situation erfasst wurde. Ihm obliegt die Einstufung der Situation.

  • Infrastruktur vorbereiten:

Im Falle einer Krise ist es wahrscheinlich, dass unter hohem zeitlichen Druck schnell Entscheidungen getroffen und die Maßnahmen umgehend umgesetzt werden müssen. Daher macht es Sinn, den Krisenstab auch räumlich zu bündeln, um schnelle Abstimmung zu erreichen und reagieren zu können.

  • Analyse der Krisenszenarien und Vorbereitung:

Je besser man auf eine Krise vorbereitet ist, desto schneller und effizienter kann darauf reagiert werden. Daher empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld krisenhafte Szenarien zu identifizieren und diese einzuteilen.

  • Krisenmanual:

Ein Krisenmanual gibt Überblick über das gesamte Krisenmanagement und beinhaltet Ansprechpartner, Krisenszenarien und das Verhalten im Falle von krisenhaften Situationen. Dieses muss stets griffbereit aufbewahrt werden und auch an alle Mitarbeiter verteilt und bekanntgemacht werden.

  • Schulungen und Trainings:

Die beste Vorbereitung nützt nichts, wenn diese nicht geschult wird. Dies gilt nicht nur für die Mitglieder des Krisenstabs, sondern vor allem alle Mitarbeiter zu schulen. Dabei werden diese sensibilisiert, was als Krise gilt und was nicht und wen man im Falle einer kritischen Situation sofort zu verständigen hat.

Durch gezielte Vorbereitung kann es Unternehmen gelingen, rasch und effizient auf krisenhafte Situationen zu reagieren und damit eine mögliche Katastrophe für das Unternehmen verhindern. Gemeinsam mit funktionierenden Monitoring-Mechanismen und regelmäßiger Risikobewertungen und Training machen Sie ihr Unternehmen krisensicher.